WEBVTT

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Warnung

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Warnung

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Warnung

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Warnung

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Warnung

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Warnung

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Warnung

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Warnung

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Warnung

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Warnung

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Warnung

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Warnung

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Warnung

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Warnung

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Warnung

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Warnung

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Warnung

03:48.140 --> 03:53.440
des Auges fällt. Durch die Netzhaut wird der Lichtstrahl in elektrische Signale umgewandelt

03:53.440 --> 03:59.540
und über den Sehnerv durch einen neuronalen Vorgang ins Sehzentrum im Hinterkopf geleitet.

04:09.560 --> 04:15.260
Der tatsächliche Akt des Sehens findet also tatsächlich im Sehzentrum statt.

04:18.140 --> 04:25.460
Alle Bilder, die wir in unserem Leben sehen und alle Ereignisse, die wir optisch wahrnehmen,

04:25.860 --> 04:32.580
erleben wir in diesem kleinen und völlig dunklen Organ. Dieser Film und auch die grenzenlose Landschaft,

04:32.580 --> 04:40.080
die Sie sehen, wenn Sie aus dem Fenster blicken, passen tatsächlich in dieses Areal von der Größe nur weniger Kubikzentimeter.

04:40.080 --> 04:51.460
Nun lassen Sie uns diese Information genauer untersuchen. Wenn wir sagen, wir sehen, dann

04:51.460 --> 04:57.240
sehen wir tatsächlich den Effekt, den die Lichtstrahlen, die unser Auge erreichen, verursachen,

04:57.700 --> 05:03.680
nachdem sie in elektrische Signale umgewandelt worden sind. Wenn wir also sagen, wir sehen,

05:03.680 --> 05:07.680
dann sehen wir die elektrischen Signale in unserem Gehirn.

05:11.000 --> 05:14.260
Es gibt einen anderen Punkt, den wir nicht vergessen dürfen.

05:15.140 --> 05:18.420
Das Gehirn ist vom Licht vollständig isoliert.

05:19.100 --> 05:21.380
Daher ist sein Inneres völlig dunkel.

05:21.860 --> 05:26.460
Deswegen ist es niemals möglich, dass das Gehirn direkt mit Licht in Kontakt kommt.

05:26.460 --> 05:32.360
Das ist eine interessante Situation, die wir mit einem Beispiel erklären wollen.

05:32.620 --> 05:38.100
Nehmen wir an, vor uns befände sich eine brennende Kerze, deren Licht wir sehen.

05:38.420 --> 05:44.400
Während wir dieses Licht sehen, sind das Innere unseres Schädels und unser Gehirn absolut dunkel.

05:44.400 --> 05:49.180
Das Licht der Kerze erleuchtet weder unser Gehirn noch unser Sehzentrum.

05:49.380 --> 05:54.040
Und trotzdem sehen wir eine farbige, helle Welt in unserem dunklen Hirn.

05:54.040 --> 06:03.360
Dasselbe gilt für alle anderen unserer Sinne.

06:03.900 --> 06:10.220
Geräusche, wenn wir etwas ertasten, Geschmack oder Duft werden als elektrische Signale aufgenommen.

06:12.140 --> 06:20.060
Deswegen wird das Gehirn unser ganzes Leben lang niemals mit dem Original der um uns herum existierenden Materie konfrontiert,

06:20.400 --> 06:23.460
sondern nur mit einer elektrischen Kopie von ihr.

06:23.460 --> 06:28.160
An diesem Punkt müssen wir also feststellen, dass wir uns in die Irre führen,

06:28.160 --> 06:34.600
wenn wir annehmen, dass diese Kopien reale Materie sind, die sich außerhalb von uns selbst befindet.

06:34.600 --> 06:58.600
Diese physikalischen Fakten bringen uns zu einer unbestreitbaren Schlussfolgerung.

06:58.600 --> 07:05.680
Alles, was wir sehen, anfassen, hören und als Materie, die Welt oder das Universum wahrnehmen,

07:06.160 --> 07:09.520
sind nichts als elektrische Signale in unserem Gehirn.

07:09.520 --> 07:23.980
Wenn wir zum Beispiel einen Vogel sehen, so befindet sich dieser Vogel nicht in der externen Welt, sondern in unserem Gehirn.

07:24.400 --> 07:32.140
Die Lichtpartikel, die von dem Vogel reflektiert werden, erreichen unser Auge und werden hier in elektrische Signale umgewandelt.

07:32.140 --> 07:36.880
Diese Signale werden durch Neuronen dem Sehzentrum des Gehirns übermittelt.

07:37.320 --> 07:42.740
Der Vogel, den wir sehen, besteht also tatsächlich aus elektrischen Signalen in unserem Gehirn.

07:42.960 --> 07:49.420
Würde man den Sehnerv, der vom Auge zum Gehirn führt, unterbrechen, so würde das Bild des Vogels plötzlich verschwinden.

07:49.420 --> 07:52.680
Dasselbe gilt für das Gezwitscher des Vogels, das wir hören.

07:52.880 --> 07:58.640
Wenn der Nerv, der das Ohr mit dem Gehirn verbindet, unterbrochen würde, so wäre kein Laut mehr zu hören.

07:58.860 --> 08:06.880
Der Vogel, dessen Form wir sehen und die Geräusche, die wir hören, sind nichts als elektrische Signale, die vom Gehirn ausgewertet werden.

08:07.240 --> 08:11.420
Ein weiterer Punkt, der hier betrachtet werden soll, ist unsere Wahrnehmung von Entfernungen.

08:11.420 --> 08:21.100
Der Abstand zwischen Ihnen und diesem Bildschirm zum Beispiel ist nichts anderes als ein Gefühl des Raumes, das in unserem Gehirn gebildet wird.

08:21.460 --> 08:30.880
Auch Objekte, die sich aus der Sicht eines Menschen weit entfernt befinden, sind tatsächlich Bilder, die in einem bestimmten Bereich des Hirns zusammengesetzt werden.

08:31.260 --> 08:37.420
Wenn Sie zum Beispiel die Sterne beobachten, so nehmen Sie an, dass sie Millionen Lichtjahre von Ihnen entfernt sind.

08:37.420 --> 08:42.900
Tatsächlich aber sind die Sterne in Ihnen selbst, im Sehzentrum Ihres Gehirns.

08:56.100 --> 09:02.440
Während Sie sich diesen Film anschauen, sind Sie in Wahrheit nicht in dem Raum, in dem Sie glauben, sich zu befinden.

09:02.700 --> 09:05.360
Im Gegenteil befindet sich der Raum in Ihnen.

09:07.420 --> 09:13.900
Weil Sie Ihren Körper sehen können, glauben Sie, dass Sie sich in ihm befinden.

09:14.440 --> 09:18.480
Doch auch Ihr Körper ist nur ein Bild, das in Ihrem Gehirn entsteht.

09:18.480 --> 09:24.980
Ist die Existenz einer Außenwelt zwingend erforderlich?

09:25.220 --> 09:35.960
Wir haben wiederholt von einer externen Welt oder Außenwelt gesprochen und von einer Welt der Wahrnehmungen, die in unserem Gehirn entsteht und die wir tatsächlich sehen.

09:35.960 --> 09:43.460
Da wir aber die Außenwelt tatsächlich niemals erreichen können, wie können wir dann sicher sein, dass sie überhaupt real existiert?

09:43.700 --> 09:44.640
Wir können es nicht.

09:45.060 --> 09:50.940
Die einzige Wirklichkeit, die uns zugänglich ist, ist die Welt der Wahrnehmungen unseres Verstandes.

09:50.940 --> 10:08.040
Wir glauben nur deswegen an die Existenz von Objekten, weil wir sie sehen und fühlen können und sie durch unsere Sinne wiedergespiegelt werden.

10:08.040 --> 10:13.100
Doch unsere Wahrnehmungen sind nichts anderes als Gedanken unseres Verstandes.

10:13.100 --> 10:19.400
Daher sind alle Objekte, die wir wahrnehmen, nichts als Ideen, die nirgendwo sonst existieren.

10:19.740 --> 10:26.980
Wenn diese Ideen aber nur in unserem Verstand existieren, so bedeutet dies, dass wir durch unsere Wahrnehmungen getäuscht werden,

10:26.980 --> 10:34.940
wenn wir uns das Universum und alles, was sich in ihm befindet, als etwas vorstellen, das außerhalb unseres Verstandes existiert.

10:35.440 --> 10:41.600
Zu glauben, Materie existiere außerhalb unseres Verstandes, ist in der Tat eine Täuschung.

10:41.600 --> 10:46.000
Unsere Wahrnehmungen könnten durchaus von einer künstlichen Quelle stammen.

10:46.280 --> 10:46.780
Ein Beispiel.

10:47.260 --> 10:54.860
Lassen Sie uns annehmen, wir könnten unser Gehirn aus unserem Körper entnehmen und in einem Glaszylinder ein Jahr lang am Leben halten.

10:55.660 --> 11:00.500
Nun nehmen wir einen Computer, in dem jede Art Information gespeichert werden kann

11:00.500 --> 11:07.320
und wir übertragen die elektrischen Signale, die durch Bilder, Geräusche und Gerüche entstehen, auf diesen Computer.

11:07.320 --> 11:13.500
Nun verbinden wir diesen Computer über Elektroden mit den Wahrnehmungszentren in unserem Gehirn

11:13.500 --> 11:18.560
und wir übertragen die zuvor dem Computer übermittelten Daten nun auf unser Gehirn.

11:18.760 --> 11:24.660
Wenn unser Gehirn diese Signale wahrnimmt, wird es eine Welt sehen, die von diesen Signalen hervorgerufen wird.

11:27.220 --> 11:32.560
Diese imaginäre Welt würde existieren, solange der Datenstrom fließt.

11:32.560 --> 11:40.120
Wir würden niemals bemerken, dass wir nur aus einem Gehirn bestehen.

11:40.340 --> 11:43.580
Es ist tatsächlich sehr einfach, dahingehend getäuscht zu werden,

11:43.960 --> 11:49.040
dass wir unseren Wahrnehmungen glauben, die uns vormachen, es existiere eine solide Welt,

11:49.420 --> 11:52.940
auch wenn gar keine Materie vorhanden ist, die mit ihr korreliert.

11:52.940 --> 11:55.940
Genau das passiert in unseren Träumen.

11:55.940 --> 12:25.920
Untertitelung des ZDF für funk, 2017

12:25.940 --> 12:38.440
Für Sie ist Realität alles, was mit der Hand angefasst werden kann und mit dem Auge gesehen werden kann.

12:38.820 --> 12:44.740
In einem Traum können Sie genauso alles mit der Hand anfassen und mit Ihren eigenen Augen sehen.

12:45.120 --> 12:51.640
Doch in Wirklichkeit haben Sie weder Hand noch Auge, noch gibt es etwas, das angefasst oder gesehen werden könnte.

12:51.640 --> 12:56.780
Und trotzdem glauben Sie Ihren Wahrnehmungen und halten den Traum für Realität.

12:57.100 --> 12:59.640
Sie werden also hinters Licht geführt.

13:00.240 --> 13:06.020
Jemand, der in tiefem Schlaf liegt, könnte sich selbst zum Beispiel in einer ganz anderen Welt sehen.

13:06.320 --> 13:10.240
Er könnte träumen, er sei Pilot und fliege ein gigantisches Flugzeug.

13:10.780 --> 13:13.860
Er könnte sogar den dadurch hervorgerufenen Stress spüren.

13:13.860 --> 13:17.960
Tatsächlich aber hat er sich keinen Schritt von seinem Bett entfernt.

13:20.180 --> 13:28.160
In seinen Träumen könnte er verschiedene Orte aufsuchen, sich mit Freunden treffen, mit ihnen plaudern und mit ihnen zusammen essen und trinken.

13:28.500 --> 13:35.880
Obwohl all diese Wahrnehmungen keinerlei Bezug zu real existierender Materie haben, werden sie vollkommen realistisch erlebt.

13:35.880 --> 13:41.120
Erst wenn der Träumende aufwacht, wird er merken, dass alles nur Wahrnehmungen waren.

13:41.680 --> 13:49.460
Wenn wir also in unseren Träumen so leicht in einer irrealen Welt leben können, dann kann dasselbe auch auf die Welt zutreffen, in der wir leben.

13:51.200 --> 14:02.080
Wenn wir aus einem Traum erwachen, gibt es keinen logischen Grund, nicht zu glauben, wir befinden uns nun in einem anderen, längeren Traum, den wir das reale Leben nennen.

14:02.080 --> 14:10.080
Der Grund, warum wir unseren Traum als Illusion empfinden und die Welt als Realität, liegt in unseren Gewohnheiten und Vorurteilen.

14:11.160 --> 14:18.900
Dies bedeutet, dass wir auch aus dem Leben auf der Erde, von dem wir annehmen, es sei real, erwachen könnten wie aus einem Traum.

14:32.080 --> 14:44.460
Nach den erörterten physikalischen Fakten ist dies die zentrale Frage.

14:45.040 --> 14:51.220
Wenn alle physikalischen Ereignisse, die wir kennen, im Wesentlichen Wahrnehmungen sind, was ist dann mit unserem Gehirn?

14:51.220 --> 15:00.760
Da das Gehirn, wie unsere Arme, Beine oder jedes andere Objekt aus Materie besteht, muss es folglich ebenfalls eine Wahrnehmung sein.

15:01.320 --> 15:02.860
Ein Beispiel wird dies verdeutlichen.

15:03.160 --> 15:12.740
Nehmen wir an, wir könnten unsere Sehnerven verlängern und unser Gehirn aus dem Kopf nehmen, sodass wir es mit unseren Augen sehen und mit unseren Fingern berühren können.

15:12.740 --> 15:21.420
So würden wir erkennen können, dass unser Gehirn auch nichts anderes ist, als eine Wahrnehmung, die von unserem Gesichtssinn und unserem Tastsinn verursacht.

15:21.420 --> 15:34.340
Was aber ist dann der Wille, der sieht, hört und mit all den anderen Sinnen wahrnimmt, wenn nicht das Gehirn?

15:39.140 --> 15:43.620
Wer ist es, der sieht, tastet und Geschmack und Geruch wahrnimmt?

15:43.620 --> 15:53.820
Wer ist das Wesen, das denkt, Gefühle hat und mehr noch, der sagen kann, ich bin ich?

15:54.880 --> 15:59.560
Ein großer Denker unserer Zeit, Karl Pripran, stellt dieselbe Frage.

16:00.260 --> 16:08.340
Seit der griechischen Antike grübeln die Philosophen über den Geist in der Maschine, den kleinen Menschen im Menschen und so weiter.

16:08.880 --> 16:13.260
Wo ist das Ich, die Entität, die das Gehirn benutzt?

16:13.260 --> 16:16.080
Wer ist es, der den Akt des Wissens vollzieht?

16:16.260 --> 16:22.520
Oder, wie der heilige Franziskus von Assisi sagte, wir halten Ausschau nach dem, was Ausschau hält.

16:23.720 --> 16:29.960
Dieses metaphysische Wesen, das das Gehirn benutzt, das sieht und fühlt, ist die Seele.

16:30.300 --> 16:36.320
Was wir die materielle Welt nennen, ist die Gesamtheit der Wahrnehmungen, die von der Seele gesehen und gefühlt wird.

16:36.320 --> 16:44.760
Genau wie die Körper, die wir besitzen und die materielle Welt, die wir in unseren Träumen sehen, keine physikalische Realität besitzen,

16:45.020 --> 16:49.580
so hat auch das Universum, das wir bewohnen, keinerlei physikalische Realität.

16:49.840 --> 16:52.920
Das eigentliche absolute Wesen ist die Seele.

16:53.100 --> 16:56.140
Materie besteht lediglich aus den Wahrnehmungen der Seele.

16:56.140 --> 17:03.340
Ja, selbst wenn wir von der Annahme ausgehen, dass Materie real ist,

17:03.540 --> 17:08.120
so führen uns doch die Gesetze der Physik, der Chemie und der Biologie zu dem Faktum,

17:08.620 --> 17:16.040
dass Materie eine Illusion ist und zu der unvermeidlichen Tatsache, dass Materie metaphysisch ist.

17:16.040 --> 17:19.380
Das ist das Geheimnis hinter der Materie.

17:22.380 --> 17:27.900
Diese unwiderlegbare Tatsache alarmiert einige materialistische Wissenschaftler,

17:28.300 --> 17:30.800
die Materie für die absolute Existenz halten.

17:31.080 --> 17:37.040
Der Wissenschaftsautor Lincoln Barnett schreibt in seinem Buch »Das Universum und Einstein«,

17:37.040 --> 17:47.960
Im Einklang mit der Philosophie haben auch Wissenschaftler mit dem Abbau aller objektiven Realität

17:47.960 --> 17:53.920
bis auf eine Schattenwelt von Wahrnehmungen die alarmierenden Grenzen der menschlichen Sinne erkannt.

17:56.620 --> 17:59.820
All dies führt uns zu einer bedeutsamen Frage.

17:59.820 --> 18:07.160
Wenn die Dinge, die wir als Materie auffassen, lediglich aus Wahrnehmung unserer Seele bestehen,

18:07.820 --> 18:10.080
was ist dann die Ursache dieser Wahrnehmung?

18:12.300 --> 18:15.340
Bei der Beantwortung dieser Frage müssen wir bedenken,

18:15.820 --> 18:21.640
dass Materie keine eigenständige Existenz besitzt, sondern selbst eine Wahrnehmung ist.

18:22.280 --> 18:26.740
Aus diesem Grund muss diese Wahrnehmung durch eine andere Kraft verursacht worden sein,

18:26.740 --> 18:30.780
was nichts anderes bedeutet, als dass sie erschaffen worden sein muss.

18:31.200 --> 18:33.240
Weiterhin muss diese Schöpfung andauern.

18:33.600 --> 18:39.340
Wenn es keine kontinuierliche Schöpfung gäbe, würde alle Materie verschwinden und verloren sein.

18:41.160 --> 18:45.160
Dies ist vergleichbar mit einem Fernsehgerät, auf dem ein Bild zu sehen ist,

18:45.480 --> 18:47.440
solange das Sendesignal fortdauert.

18:50.020 --> 18:53.900
Sobald die Übertragung gestoppt wird, wird auch das Bild verschwinden.

18:56.740 --> 19:13.860
Wer also bewirkt, dass unsere Seele, die Erde, die Menschen und Pflanzen,

19:14.320 --> 19:16.700
unsere Körper und alles andere sehen kann?

19:16.700 --> 19:24.160
Es ist ganz offensichtlich, dass es einen überlegenen Schöpfer gibt,

19:24.620 --> 19:27.400
der das gesamte materielle Universum erschaffen hat.

19:27.880 --> 19:32.940
Das heißt, die Summe aller Wahrnehmungen und dass seine Schöpfung unaufhörlich andauert.

19:33.380 --> 19:36.260
Da dieser Schöpfer eine solch wunderbare Schöpfung hervorbringt,

19:36.820 --> 19:39.220
hat er ganz sicher eine unendliche Macht.

19:39.220 --> 19:44.180
Alle Wahrnehmungen, die er kreiert, hängen von seinem Willen ab

19:44.180 --> 19:48.080
und er dominiert in jedem Moment alles, was er erschaffen hat.

19:48.860 --> 19:52.600
Dieser Schöpfer ist Allah, der Herr der Himmel und der Erde.

19:52.960 --> 19:57.400
Alles außer ihm sind Schattenexistenzen, die er allein geschaffen hat.

19:57.400 --> 20:07.700
Dies wird von dem großen islamischen Wissenschaftler Imam Rabbani so erklärt.

20:09.260 --> 20:15.160
Die Substanz der Wesen, die er, Allah, erschuf, ist reines Nichts.

20:15.580 --> 20:19.380
Er hat alles in der Sphäre der Sinnesempfindung und Vorstellung erschaffen.

20:19.380 --> 20:25.420
Die Existenz des Universums ist innerhalb der Sphäre der Sinnesempfindung und Vorstellung

20:25.420 --> 20:27.220
und ist nicht materiell.

20:27.720 --> 20:32.720
Die einzige Realität außerhalb dieser Sphäre ist das göttliche Wesen.

20:35.380 --> 20:39.040
Im gesamten Universum, das aus Wahrnehmungen besteht,

20:39.460 --> 20:43.060
ist Allas Existenz die einzig reale Existenz.

20:43.620 --> 20:46.900
Darum ist das Wesen, das dem Menschen am nächsten steht, Allah.

20:46.900 --> 20:49.420
Dies wird im Koran erklärt mit dem Vers,

20:49.880 --> 20:54.720
Wir erschufen doch den Menschen und wissen, was ihm sein Inneres zuflüstert.

20:55.360 --> 20:58.540
Und wir sind ihm näher als seine Halsschlagader.

20:59.060 --> 21:02.000
Wo immer wir sind, Allah ist bei uns.

21:02.640 --> 21:07.440
Während sie diesen Film sehen, ist Allah das Wesen, das ihnen am nächsten ist.

21:09.140 --> 21:13.080
Er, der alles, was sie sehen, in jedem Moment neu erschafft.

21:13.080 --> 21:17.340
Solange Allah uns Bilder sehen lässt und uns Empfindungen gibt,

21:17.500 --> 21:19.000
die uns mit dieser Welt verbinden,

21:19.340 --> 21:21.460
solange werden wir in dieser Welt weiterleben.

21:21.880 --> 21:25.000
Wenn er aufhört, uns die Bilder und Gefühle dieser Welt zu geben

21:25.000 --> 21:27.440
und uns die Engel des Todes zeigt

21:27.440 --> 21:30.220
und uns eine andere Dimension wahrnehmen lässt,

21:30.540 --> 21:32.920
dann bedeutet das, dass wir gestorben sind.

21:33.200 --> 21:35.620
Der Tag der Auferstehung, des Gerichts,

21:36.120 --> 21:38.440
Himmel und Hölle und unser ewiges Leben

21:38.440 --> 21:40.780
werden genauso für uns erschaffen werden.

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All dies zu tun, ist leicht für Allah,

21:43.820 --> 21:45.940
der uns den Beweis seiner Allmächtigkeit

21:45.940 --> 21:49.900
und unendlichen Weisheit bereits in dieser Welt zeigt.

21:49.900 --> 21:59.260
View Hummel und der Unscher Wesen

21:59.260 --> 22:04.660
und uatique Teil der Unterkern

22:04.660 --> 22:07.140
ein Partner

22:07.140 --> 22:23.620
Untertitelung des ZDF, 2020

